Pasta alla Puttanesca
Pasta alla Puttanesca

Pasta

Pasta alla Puttanesca

WĂŒrzig, schnell, mit einem provokanten Namen

4 Personen 25 Min. Arbeit · 25 Min. gesamt

Der Name taucht erst nach dem Zweiten Weltkrieg auf, obwohl der neapolitanische Koch Ippolito Cavalcanti bereits im 19. Jahrhundert ein sehr Ă€hnliches Gericht quasi den VorgĂ€nger beschrieb. Die bekannteste Legende fĂŒhrt den Namen auf ein Bordell in den Quartieri Spagnoli in Neapel zurĂŒck, eine andere schreibt die Erfindung dem Gastronomen Sandro Petti auf Ischia zu. Sicher ist: in Latium gehören klassisch Sardellen dazu, in Neapel, wo das Gericht "aulive e chiapparielli" heißt, wird oft ganz auf sie verzichtet.

Sauce fĂŒr Pasta alla Puttanesca

100 g schwarze OlivenGaeta-Oliven, entsteint
4 Sardellenfiletsoptional, fĂŒr die Latium-Version
3 Knoblauchzehen
1 Peperoncino
Petersilie

Pasta fĂŒr Pasta alla Puttanesca

320 g Spaghettialternativ Linguine
015 Min.

Aromaten anschwitzen

Knoblauch und Peperoncino in Olivenöl bei niedriger Hitze anschwitzen, Sardellen dazugeben und unter RĂŒhren auflösen lassen.

025 Min.

Oliven und Kapern

Oliven und Kapern dazugeben und kurz mitschwitzen.

0310 Min.

Tomaten dazugeben

GeschĂ€lte Tomaten mit den HĂ€nden zerdrĂŒcken, dazugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen, ohne Salz (bzw. minimal nachsalzen), die Sardellen, Oliven und Kapern bringen bereits genug WĂŒrze.

049 Min.

Pasta kochen

Parallel Spaghetti in Salzwasser al dente kochen.

052 Min.

ZusammenfĂŒhren

Abgetropfte Pasta in die Sauce geben, kurz durchschwenken, mit Petersilie bestreut servieren.

Sardellen als Salzquelle, nicht zusĂ€tzliches Salz. Anchovis, Oliven und Kapern bringen von Natur aus so viel WĂŒrze mit, dass die Sauce kaum zusĂ€tzliches Salz braucht, wer trotzdem salzt, riskiert ein zu salziges Gericht.

Ohne Sardellen? Die neapolitanische Version "aulive e chiapparielli" verzichtet ganz auf sie, fĂŒr alle, die keinen Fisch mögen.

SchĂ€rfer? Mehr Peperoncino verwenden, das Original ist ohnehin bewusst wĂŒrzig-scharf angelegt.

Vorbereiten? Die Sauce lÀsst sich gut vorbereiten und aufwÀrmen, die Pasta sollte aber immer frisch dazu gekocht werden.


Woher kommt der ungewöhnliche Name?

Es gibt mehrere Theorien, unter anderem eine Verbindung zu einem Bordell in Neapel und eine Erfindungsgeschichte auf Ischia, historisch belegt ist keine davon eindeutig.

Kommen wirklich immer Sardellen hinein?

In Latium klassisch ja, in Neapel wird die Version ohne Sardellen als eigenstÀndiges Gericht angesehen.

Welche Oliven eignen sich am besten?

Gaeta-Oliven aus Latium gelten als klassisch, sie sind mild-salzig und leicht schrumpelig, andere schwarze Oliven funktionieren aber auch gut.

Wie lange hÀlt sich die Sauce?

Im KĂŒhlschrank gut 3 Tage, die Sauce eignet sich auch gut zum Vorbereiten und Wiederverwenden.