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Pasta al Forno
Pasta al Forno
Der Sonntag riecht nach diesem Auflauf
"Pasta al forno" heißt einfach "Pasta im Ofen", und dahinter steckt weit mehr als nur Ragù und Käse. In vielen italienischen Familien, besonders im Süden, markiert dieser Auflauf den Sonntag: die Sauce köchelt schon vor der Messe, nach der Rückkehr wird alles zusammengebracht und in den Ofen geschoben. Anders als bei der strukturierten Lasagne gibt es hier keine strengen Schichten, kurze Pasta wird einfach mit Ragù und Besciamella vermengt, im Süden kommen oft noch hartgekochte Eier und kleine Fleischbällchen dazu.
Zutaten für Pasta al Forno
Pasta & Ragù für Pasta al Forno
Zum Belegen für Pasta al Forno
Kochgeschirr für Pasta al Forno
Pasta al Forno zubereiten - Schritt für Schritt
Ragù kochen
Karotte, Sellerie und Zwiebel fein hacken und andünsten, Hackfleisch dazugeben und anbraten, mit Rotwein ablöschen, dann passierte Tomaten dazugeben und 30-40 Minuten köcheln lassen.
Besciamella zubereiten
Butter schmelzen, Mehl einrühren, Milch nach und nach einarbeiten, bis eine glatte, sämige Sauce entsteht. Mit Salz und Muskatnuss würzen.
Pasta al dente kochen
Pasta in Salzwasser 2 Minuten kürzer als angegeben kochen, da sie im Ofen weitergart.
Sehr al dente kochen, häufig etwa 60-70 % der Packungszeit; bei Vorbereitung im Voraus noch kürzer.
Vermengen
Abgetropfte Pasta mit Ragù, der Hälfte der Besciamella und der Hälfte des Parmesans in einer großen Schüssel vermengen.
In die Form geben
Pasta in die Auflaufform geben, Mozzarellawürfel einstreuen, mit der restlichen Besciamella bedecken und mit dem restlichen Parmesan bestreuen.
Süditalienische Variante: Hartgekochte Eierscheiben und kleine, vorgebratene Fleischbällchen zwischen die Pasta schichten, für die klassische Sonntagsversion.
Backen
Bei 200°C etwa 20-25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Vor dem Servieren kurz ruhen lassen.
Was Pasta al Forno besonders macht
Keine strengen Schichten wie bei der Lasagne. Pasta al Forno wird großzügig vermengt statt geschichtet, das macht sie forgiving und flexibel, ideal um Reste, Fleischbällchen oder hartgekochte Eier unterzubringen.
Pasta al Forno abwandeln
Weiße Variante? Ohne Tomatensauce, nur mit Besciamella, Schinken und Käse, eine Sommer-Version.
Am Vortag vorbereiten? Sehr praktisch, roh zusammengesetzt lässt sich die Pasta al Forno gut im Voraus vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren backen.
Vegetarisch? Mit einem Gemüse-Ragù aus Zucchini, Auberginen und Paprika statt Hackfleisch.
Häufige Fragen zu Pasta al Forno
Was ist der Unterschied zur Lasagne?
Lasagne hat klar definierte Schichten aus flacher Pasta, Pasta al Forno mischt kurze Pasta locker mit Sauce, das macht sie einfacher und weniger formal.
Warum kommen manchmal hartgekochte Eier hinein?
Im Süden Italiens symbolisierten Eier traditionell Festlichkeit, ihre Aufnahme in den Sonntagsauflauf machte ihn zu etwas Besonderem.
Warum wird die Pasta kürzer gekocht als üblich?
Weil sie im Ofen weitergart, bei vollständigem Vorkochen würde sie beim Backen zu weich werden.
Kann man Pasta al Forno einfrieren?
Ja, am besten vor dem Backen, dann direkt aus dem gefrorenen Zustand mit etwas mehr Zeit backen.
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