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Aperitivo
Aperol Spritz
Orange, prickelnd, nach der Regel 3-2-1
Die Spritz-Tradition selbst reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als österreichische Soldaten der Legende nach in Venetien den kräftigen lokalen Wein mit einem Spritzer Wasser streckten, daher der Name, vom deutschen "spritzen". Aperol selbst wurde 1919 von den Gebrüdern Barbieri in Padua entwickelt. Zum heute bekannten Trio aus Aperol, Prosecco und Soda verband sich das Getränk erst in den 1950er-Jahren. Seit die Campari-Gruppe die Marke Anfang der 2000er Jahre übernahm, gibt es ein offizielles Mischverhältnis: 3-2-1, drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda.
Zutaten für Aperol Spritz
Für 1 Glas für Aperol Spritz
Kochgeschirr für Aperol Spritz
Aperol Spritz zubereiten - Schritt für Schritt
Glas füllen
Ein großes, bauchiges Weinglas großzügig mit Eiswürfeln füllen.
Prosecco eingießen
Prosecco zuerst über das Eis gießen. Er verbindet sich am besten mit dem Eis und bleibt so am spritzigsten.
Original-Reihenfolge: Immer zuerst Prosecco, dann Aperol, zuletzt Soda. Diese Reihenfolge erhält die Kohlensäure am besten.
Aperol dazugeben
Aperol langsam dazugießen.
Mit Soda auffüllen
Zum Schluss mit Sodawasser auffüllen, ganz leicht mit dem Barlöffel umrühren, um alles zu verbinden, ohne die Kohlensäure zu verlieren.
Garnieren und servieren
Mit einer Orangenscheibe garnieren und sofort servieren.
Was Aperol Spritz besonders macht
Die Reihenfolge des Eingießens. Prosecco zuerst, dann Aperol, zuletzt Soda, das erhält die Kohlensäure am besten und sorgt für einen spritzigeren, weniger schnell schal werdenden Drink als wahllos gemischt.
Aperol Spritz abwandeln
Weniger süß? Etwas mehr Soda und weniger Prosecco verwenden, das macht den Drink trockener.
Für eine Gruppe? Das Verhältnis 3-2-1 lässt sich problemlos hochskalieren, am besten kurz vor dem Servieren in einer großen Bowle zusammenmischen, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
Andere Spritz-Variante? Aperol lässt sich durch Limoncello, Campari oder andere Bitter ersetzen, jeweils mit demselben 3-2-1-Prinzip.
Häufige Fragen zu Aperol Spritz
Was bedeutet die Regel 3-2-1?
Drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Sodawasser, das offizielle Mischverhältnis der Campari-Gruppe seit der Übernahme von Aperol Anfang der 2000er.
Woher kommt der Name Spritz?
Vom deutschen Wort "spritzen", eine Anspielung auf die Gewohnheit österreichischer Soldaten im 19. Jahrhundert, den starken venetischen Wein mit einem Spritzer Wasser zu verdünnen.
Warum wird zuerst der Prosecco eingegossen?
So verbindet sich die Kohlensäure am besten mit dem Eis, und der Drink bleibt insgesamt spritziger, als wenn zuerst Aperol oder Soda ins Glas kommen.
Wie viel Alkohol hat ein Aperol Spritz?
Etwa 9-11 Volumenprozent, deutlich weniger als die meisten Cocktails, da Aperol selbst nur 11% Alkohol enthält und stark verdünnt wird.
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