Aperol Spritz
Aperol Spritz

Aperitivo

Aperol Spritz

Orange, prickelnd, nach der Regel 3-2-1

1 Personen 3 Min. Arbeit · 3 Min. gesamt

Die Spritz-Tradition selbst reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als österreichische Soldaten der Legende nach in Venetien den kräftigen lokalen Wein mit einem Spritzer Wasser streckten, daher der Name, vom deutschen "spritzen". Aperol selbst wurde 1919 von den Gebrüdern Barbieri in Padua entwickelt. Zum heute bekannten Trio aus Aperol, Prosecco und Soda verband sich das Getränk erst in den 1950er-Jahren. Seit die Campari-Gruppe die Marke Anfang der 2000er Jahre übernahm, gibt es ein offizielles Mischverhältnis: 3-2-1, drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda.

Für 1 Glas für Aperol Spritz

90 ml Proseccotrocken, gut gekühlt
60 ml Aperol
30 ml Sodawasser
1 Scheibe Orangezur Garnitur
reichlich Eiswürfel
Großes, bauchiges WeinglasBarlöffel
011 Min.

Glas füllen

Ein großes, bauchiges Weinglas großzügig mit Eiswürfeln füllen.

0230 Sek.

Prosecco eingießen

Prosecco zuerst über das Eis gießen. Er verbindet sich am besten mit dem Eis und bleibt so am spritzigsten.

Original-Reihenfolge: Immer zuerst Prosecco, dann Aperol, zuletzt Soda. Diese Reihenfolge erhält die Kohlensäure am besten.

0330 Sek.

Aperol dazugeben

Aperol langsam dazugießen.

0430 Sek.

Mit Soda auffüllen

Zum Schluss mit Sodawasser auffüllen, ganz leicht mit dem Barlöffel umrühren, um alles zu verbinden, ohne die Kohlensäure zu verlieren.

0530 Sek.

Garnieren und servieren

Mit einer Orangenscheibe garnieren und sofort servieren.

Die Reihenfolge des Eingießens. Prosecco zuerst, dann Aperol, zuletzt Soda, das erhält die Kohlensäure am besten und sorgt für einen spritzigeren, weniger schnell schal werdenden Drink als wahllos gemischt.

Weniger süß? Etwas mehr Soda und weniger Prosecco verwenden, das macht den Drink trockener.

Für eine Gruppe? Das Verhältnis 3-2-1 lässt sich problemlos hochskalieren, am besten kurz vor dem Servieren in einer großen Bowle zusammenmischen, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.

Andere Spritz-Variante? Aperol lässt sich durch Limoncello, Campari oder andere Bitter ersetzen, jeweils mit demselben 3-2-1-Prinzip.


Was bedeutet die Regel 3-2-1?

Drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Sodawasser, das offizielle Mischverhältnis der Campari-Gruppe seit der Übernahme von Aperol Anfang der 2000er.

Woher kommt der Name Spritz?

Vom deutschen Wort "spritzen", eine Anspielung auf die Gewohnheit österreichischer Soldaten im 19. Jahrhundert, den starken venetischen Wein mit einem Spritzer Wasser zu verdünnen.

Warum wird zuerst der Prosecco eingegossen?

So verbindet sich die Kohlensäure am besten mit dem Eis, und der Drink bleibt insgesamt spritziger, als wenn zuerst Aperol oder Soda ins Glas kommen.

Wie viel Alkohol hat ein Aperol Spritz?

Etwa 9-11 Volumenprozent, deutlich weniger als die meisten Cocktails, da Aperol selbst nur 11% Alkohol enthält und stark verdünnt wird.