Peperonata
Peperonata

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Peperonata

Langsam geschmorte Paprika, süß und sanft sauer

4 Personen 40 Min. Arbeit · 40 Min. gesamt

Der Name bedeutet schlicht "mit Paprika zubereitet", und genau wie bei Minestrone oder Caponata gibt es keine einzige, offizielle Version. In Neapel kommen Kapern und schwarze Oliven dazu, in manchen Regionen Zucchini, im Piemont, wo man "Peperonata alla Carmagnolese" sagt, Sardellen statt Tomate. Was praktisch überall gleich bleibt: langsam geschmorte Paprika und Zwiebel, oft mit einer leicht süß-sauren Note, die typisches Agrodolce. Viele klassische Fassungen bestehen
nur aus Paprika, Zwiebel, Tomate, Öl und Kräutern.

Gemüse für Peperonata

4 Paprikagemischt rot, gelb, in Streifen geschnitten
1 große Zwiebelin Streifen
2 Knoblauchzehen
300 g passierte Tomaten

Agrodolce für Peperonata

1 EL Zucker
Basilikum
0110 Min.

Zwiebel andünsten

Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl bei niedriger Hitze langsam glasig dünsten, dabei nicht bräunen lassen.

0210 Min.

Paprika dazugeben

Paprikastreifen dazugeben und einige Minuten mitdünsten, bis sie leicht weich werden.

0320 Min.

Schmoren

Passierte Tomaten dazugeben, salzen und pfeffern, mit Deckel bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Paprika weich, aber nicht matschig sind.

045 Min.

Agrodolce einrühren

Zucker und Essig einrühren, ohne Deckel weitere 5 Minuten köcheln lassen. Der Essig soll sich abrunden, nicht vollständig verschwinden. Sonst geht gerade die gewünschte Säure verloren.

Tipp: Die süß-saure Note ist Geschmackssache, vorsichtig abschmecken und Zucker oder Essig bei Bedarf nachjustieren.

051 Min.

Servieren

Mit frischem Basilikum bestreut warm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Es gibt kein einziges Original. Peperonata verändert sich von Region zu Region deutlich, von Neapel ohne Tomate mit Kapern und Oliven bis Umbrien mit Zucchini, gemeinsam bleibt nur die Methode: langsames Schmoren von Paprika und Zwiebel.

Neapolitanische Version? Ohne Tomate, dafür mit Kapern, schwarzen Oliven und gegrillten, geschälten Paprika.

Als Pasta-Sauce? Peperonata funktioniert auch hervorragend über Pasta oder als Belag für Bruschetta.

Am Vortag vorbereiten? Sehr empfehlenswert, Peperonata schmeckt am zweiten Tag noch intensiver durchgezogen.


Gibt es ein offizielles Peperonata-Rezept?

Nein. Fast jede italienische Region hat eine eigene Version, mit oder ohne Tomate, mit Kapern, Oliven oder Sardellen.

Was bedeutet Agrodolce?

Süß-sauer, eine typische italienische Geschmacksrichtung, die mit etwas Zucker und Essig gegen Ende der Garzeit erreicht wird.

Warm oder kalt servieren?

Beides ist üblich, warm passt gut als Beilage zu Fleisch, bei Zimmertemperatur als Antipasto oder auf Bruschetta.

Wie lange hält sich Peperonata?

Im Kühlschrank gut 3-4 Tage, sie lässt sich auch gut einfrieren.